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Kurzinformation

Anna Schönberg
Anna Schönberg
 

Anna Schönberg

Wohnort
Berlin 
buchbar ab
Berlin 
Unterkunft
Hamburg, Köln, Leipzig, München, Stuttgart, Wien  
Jahrgang
1978 
Spielalter
32 - 43 Jahre 
Größe
170 cm 
Sprache(n)
Englisch (gut), Französisch (Grundkenntnisse), Griechisch (Grundkenntnisse)  
Dialekte/Akzente
D - Berlinerisch, Ö - Wienerisch  
Stimmlage
Alt / Contralto  
Instrumente
Blockflöte / recorder, Klavier / piano  
Gesang
Chanson, Chor  
Tanz
Ballett, Historischer Tanz, Standard, Step  
Sport
Ballett, Bühnenkampf, Einrad, Fechten, Jonglieren, Yoga  
Führerschein
B - Pkw  
Besonderes
Clownerie, Seiltanz, Sprecher / Erzähler  
Haarfarbe
rot-blond / strawberry blond  
Augenfarbe
blau / blue  
ethn. Erscheinungsbild
mitteleuropäisch / Central European, osteuropäisch / Eastern European  
Staatsangehörigkeit
deutsch  

Kontakt

c/o filmmakers
auf Anfrage
Ebertplatz 21
50668 Köln
fon +49-(0)221-167 91 .0
fax +49-(0)221-167 91 .26
service@filmmakers.de
filmmakers.de


Detailinformation

von bis Produktion Rolle Regie Sender
2016 Filmakademie Ludwigsburg - 25 Jahre. Die Geburt Rosa Martin Schmid JO!SCHMID Filmproduktion GmbH
2015 Fikkefuchs Frau Jan Henrik Stahlberg Kino
2014 Der Fall Bruckner Diana George Urs Egger ARD, BR
2014 SOKO Wismar Nicole Peters Steffi Doehlemann ZDF
2013 Der Kriminalist Wirtin Paula Filippos Tsitos ZDF/ Monaco Film
2013 Warum nicht! Christine Franziska Rilke Kurzfilm
2012 Invisibles Secret Service Agentin Gustavo Palacios Internationale Webserie (engl.)
2009 Mensch Kotschie Altenpflegerin Norbert Baumgarten Kino, Junifilm
2009 11:57 Die Frau, HR Alexandra Balteanu Kurzfilm, dffb
2007 Blut ist dicker als Wasser Die Braut, HR Dustin Loose Kurzfilm, Filmakademie Ludwigsburg
2006 Fratrizid-Ein Brudermord (nach Kafka) Journalistin Juliane Dummler Kurzfilm, HFF-Konrad Wolf, Potsdam-Babelsberg
2006 Endstation Reisende Philipp Wenning Kurzfilm, FAMU Prag
2006 Frühlingsgefühle Hebamme Harald Polzin Kurzfilm
2001 Seitenstreifen Die Frau, HR Jacques Kommer Kurzfilm
von bis Stück Rolle Regie Theater
2016 Alles, R. Spregelburd Belen/Dai Chi/Selina E. Muschol THEATER KOSMOS Bregenz
2015 wie man leben soll oder was macht peter Anna A. Schönberg SOPHIENSAELE Berlin
2015 Der Froschkönig, U. Hub Prinzessin Gundel KOMMANDO GRIMM
2014 Pünktchen und Anton Berta K. Uttendorf BURGFESTSPIELE Bad Vilbel
2014 Die Drei von der Tankstelle Edith von Turkow A. Müther BURGFESTSPIELE Bad Vilbel
2013 Die Griechen- Ein Sparprogramm Trygaia HR A. Frütel KOSMOS THEATER Wien
2013 Die Ratten Alice Rütterbusch/ Sidonie Knobbe K. Laucken THEATER PADERBORN
2009 2012 Bandscheibenvorfall Frau Kristensen J. Fedler THEATER PADERBORN
2009 2012 Wahlverwandtschaften Ottilie T. Weidner THEATER PADERBORN
2009 2012 Die Katze auf dem heißen Blechdach Mae K. Drechsel THEATER PADERBORN
2009 2012 Die Möwe Mascha M. Steinhardt THEATER PADERBORN
2009 2012 Der Tartüff Dorine S. Jänsch THEATER PADERBORN
2009 2012 Leon und Lara Lara A. Asper THEATER PADERBORN
2009 2012 Bernarda Albas Haus Adela M. Fanke THEATER PADERBORN
2008 2009 Blütenträume Julia J. Foth THEATER RUDOLSTADT
2008 2009 Symmetrien des Abschieds Hostess C. Brucic BURGTHEATER Wien
2007 2008 Die verzauberten Brüder Babajaga T. Kramer STADTTHEATER KLAGENFURT
2006 2007 Ein Sommernachtstraum Puck u. Helena C. Wolff THEATERSOMMER Ludwigsburg
2005 2006 brachliegen 1/ Berliner Stückemarkt Claudia B. Arnim THEATERDISCOUNTER Berlin
1999 2000 Bernarda Albas Haus Diverse/Sprechchor E. Sidler MAXIM GORKI THEATER Berlin
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
von bis  
2000 2004 MAX REINHARDT SEMINAR, WIEN Abschluss 2004 mit Auszeichnung
 
Besonderes (Auswahl)
Filmworkshop bei Istvan Szabo, Wien
Clownsworkshop bei Giora Seeliger, Wien

Zum Lachen, aber nicht lächerlich
von Hannes G. Mathias

Schauspielerin Anna Schönberg überzeugt bei den Bad Vilbeler Burgfestspielen mit Witz und Temperament
Sie gilt als die Entdeckung der Bad Vilbeler Burgfestspiele. Zwar nur mit den kleineren Rollen in Die drei von der Tankstelle sowie in Pünktchen und Anton beschäftigt, überzeugt Anna Schönberg als Edith von Turoff und Dicke Berta mit Präsenz und Witz.

Bad Vilbel.
Mit allen Wassern bin ich nicht gewaschen. Sagt sie. Aber dann springt sie dennoch als Lebedame Edith von Turoff den gesetzten Konsul Kossmann, genannt Mops, regelrecht an. Fällt ihm um den Hals, herzt ihn, schmachtet ihn mit Kehllauten an, lacht unvermittelt.

Das Publikum ist hin und weg, spendet Szenenapplaus. Dieses Lachen! Das Publikum muss denken, wir haben einen völligen Schuss. Die Szene ist wirklich grenzwertig. Sie darf nicht zum Klamauk ausarten, sagt sie. Es hat schon Überwindung gekostet. Denn wann wirft sich eine Frau einem Mann, auch wenns der Kollege ist, einfach so ungestüm an den Hals? Aber für das Energiebündel Anna Schönberg gilt: Es geht nur voll reinspringen. Oder man lässt es.

 

Unvermitteltes Lachen

 

Ach ja, ihr schriller, unvermittelter, gealberter Lacher entwickelte sich erst auf den letzten Metern der Proben, wie sie sagt. Das Ensemble saß in geselliger Runde beisammen, unterhielt sich prächtig, und Anna lachte lauthals, oft und gern. Regisseurin Adelheid Müther reagierte sofort. Irgendwas hatte in der Inszenierung des Paars Edith/Kossmann noch gefehlt. Jetzt wurde der Lacher der Knüller. Auch Olga Tschechowa hatte in dem berühmten Film von 1931 einen Lacher drauf. Annas allerdings ist besser. Trübsal blasen ist nicht das Ding von Anna Schönberg. In ihrer Schauspielkarriere hat die in Berlin lebende und seit zwei Jahren freischaffende Künstlerin gelernt, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Egal wie die Umstände sind, ob mir eine Szene nicht passt oder mir die Regie nicht liegt oder wenn was schiefgeht, ich lasse mir die Spiellust nicht nehmen. Bei mir ist Lachen Lebenshaltung. Niemand fand es verwunderlich, dass es sie zu Theater und Film zog, auch wenn jede ihrer drei Schwestern inzwischen einen akademischen Beruf ausübt Ich war immer so, sagt sie.

Sie war fünf, als sie in ihrer Heimatstadt Hildesheim mit Ballett anfing und wenig älter, als sie Seiltänzerin werden wollte. Dann sollte es Zirkusclown sein. Einen kleinen Zirkus hatte sie schon als Viertklässlerin auf dem Dachboden gegründet. Erwachsen geworden, machte sie eine Schauspielausbildung.

 

Spuren hinterlassen

 

Das Wiener Max-Reinhard-Seminar schloss sie nach vier Jahren 2004 mit Auszeichnung ab. Einen Clownsworkshop besuchte sie dort bei Giora Seeliger und war beeindruckt von der Begegnung mit dem weltberühmten Pantomimen Samy Molcho. Das hat Spuren hinterlassen. Zu sehen bei ihrer Slapstick-Einlage beim Einbrecher-Fang als mit Kissen ausgestopfte Dicke Bertha in Kästners Pünktchen und Anton.

Inzwischen hat die Künstlerin Dutzende Rollen an Theatern gespielt, war drei Jahre lang am Theater in Paderborn engagiert. Seit 2009 hat sie regelmäßige Filmauftritte in kleineren Rollen.

Zuletzt war sie im Fernsehen in Der Kriminalist, in der Reihe Soko Wismar zu sehen. Außerdem wirkt Anna Schönberg in dem Fernsehspiel Der Fall Bruckner mit, der im kommenden Jahr in der ARD gesendet wird. Sie liebt das Theater, aber auch das psychologische Kammerspiel ist ihre Sache. Ich will eine gute Schauspielerin sein und nicht nur Lacher am laufenden Band erzeugen, erläutert sie ihren Ehrgeiz.

Aber jetzt genießt sie in Bad Vilbel erst einmal den Sommer, auch wenn er oft trüb daherkommt. Der Kaffee schmeckt ihr besonders gut in der Burg und beim Lorenzo. Ach ja, in ihrer Freizeit genießt sie das Vilbeler Bad als Inhaberin einer Dauerkarte. Dann steht eine Griechenlandreise auf der Agenda. Und wie es weitergeht? Mal sehn, was kommt, sagt sie nur.

Artikel vom 27.08.2014, 03:30 Uhr (letzte Änderung 27.08.2014, 03:33 Uhr)
Artikel: http://www.fnp.de/lokales/wetterau/Zum-Lachen-aber-nicht-laecherlich;art677,1003402

© 2014 Frankfurter Neue Presse


Sendetermine


SOKO Wismar, ELVIS

Mi, 13.07.2016, 17:40 - 18:30 Uhr


01.07.15 
Der Fall Bruckner R: Urs Egger 
Festival des Deutschen Films


Der Fall Bruckner

Mi, 24.09.14 | 20:15 Uhr | Das Erste

Do, 25.09.14 | 00:40 Uhr | Das Erste






PUBLIKUMSPREIS

Sophiensaele Berlin
100° Festival 2015
für "wie man leben soll oder was macht peter?"
von und mit Anna Schönberg & Julia Tausend


STIPENDIUM der Universität Wien 2003