Carolina Thiele

Carolina Thiele
Carolina Thiele
© Janine Guldener 2016 

Carolina

Thiele

Wohnort
Berlin 
Unterkunft
Köln, München, Zürich  
Jahrgang
1987 
Spielalter
25 - 32 Jahre 
Größe
177 cm 
Sprache(n)
Deutsch (bilingual) (Muttersprache), Englisch (fließend), Französisch (Grundkenntnisse), Italienisch (Grundkenntnisse), Portugiesisch (Muttersprache)  
Dialekte/Akzente
D - Bairisch  
Heimatdialekt
D - Bairisch  
Stimmlage
Alt / Contralto  
Instrumente
Kastagnetten / castanets  
Gesang
Gesangsausbildung, Chanson, Jazz, Pop  
Tanz
Ballett, Flamenco, Samba  
Sport
Basketball, Boxen, Fitness, Fußball, Ski Alpin, Yoga  
Führerschein
B - Pkw  
Haarfarbe
braun / brown  
Augenfarbe
braun / brown  
ethn. Erscheinungsbild
arabisch, orientalisch / Arab, Middle Eastern, mittel-, südamerikanisch / Central-, South Am., mitteleuropäisch / Central European, nordeuropäisch / Northern European, osteuropäisch / Eastern European, südeuropäisch / Southern European  
Staatsangehörigkeit
deutsch, brasilianisch  

Kontakt

c/o filmmakers
auf Anfrage
Ebertplatz 21
50668 Köln
fon +49-(0)221-167 91 .0
fax +49-(0)221-167 91 .26
service@filmmakers.de



Agenturprofil:
carolina.castforward.de
Homepage:
carolinathiele.com
filmmakers-Direktlink:
filmmakers.de/carolina-thiele

Vita

von bis Produktion Rolle Regie Sender
2016 2017 (le) Rebound Katya Laura Beckner Aspen Festival
2016 2016 Der König von Berlin Beraterin Lars Kraume ARD
2016 2016 Shakespeare´s letzte Runde Olivia Akiz Bornhak Arte/3Sat
2015 LA BODA DE BABA Ana Carolina Lucia Carreras Kurzflim
2015 Brückenluft Viktoria Leuffert Heiko Aufdermauer Kurzfilm
2014 Tatort Frohe Ostern, Falke Showgirl Thomas Stiller ARD
2014 Ein Fall von Liebe - Das Luder EHR Sascha Thiel ARD
2014 NUR Magdalena Cristian Smeu Kurzfilm
2013 Siblings Lena Jurij Neumann Kurzfilm
2012 Stör-Celle Verena Meier Boris Keidies ZDF
2012 So Gott will (AT) Merga Bien Viktoria Jipp PRO7
2012 The Puppeteer (AT) Mia HR Martin Suchalla Kurzfilm
2012 The Little Italien Francesca HR Cecilia Fuentes Ibarburu 99 FireFilmAward
2011 Spielkunst Clara NR Josef Fasching afk TV
2010 Feuchte Frösche Susanne HR Lou Binder eyesbearentertaiment
2010 Schutt und Asche Jana HR K. Thoma Kurzfilm
2010 Eigentlich ganz gemütlich so... Lola HR K. Thoma Kurzfilm
2009 Autopsie Pathologin HR Lou Binder Kurzfilm
2008 Lieb mich! Nala HR Martin Bode Kurzfilm
02/2000 06/2000 Alice im Wonderland Pfau G. Dietel Gymnasium Gröbenzell
von bis Stück Rolle Regie Theater
3/2006 9/2006 Anjo Negro Tochter Anna Maria Garcia Casa das Artes de Laranjeiras, Rio de Janeiro, Bra
9/2004 3/2005 Perdoa-me por traíres Glorinha Anna Maria Garcia Casa das Artes de Laranjeiras, Rio de Janeiro, Bra
6/2005 12/2005 A mulher sem pecado Lidia Anna Maria Garcia Casa das Artes de Laranjeiras, Rio de Janeiro, Bra
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
2016 2016 Welcome to Farewell div Specter Berlin Vice
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
2017 2017 Flowkey Mutter Marcel Risker -
von bis  
2004 2006 Casa das Artes de Laranjeiras, Theaterausbildung ,Stanislawski, Rio de Janeiro, Brasilien
2007 2007 Christiane Görner, wöchentliches Schauspieltraining, München
2008 2010 München Film Akademie, Film und Fernsehen, München
2008 2010 Meisner Technik Jacqueline McClintock Patrice Goodman
06/2011 06/2011 THE POWER OF SLOW ACTING Gabrielle Scharnitzky, Workshop
27/12/2011 01/01/2012 Master Class CREATING CHARACTERS Susan Batson, Berlin
01/10/2011 aktuell wöchentlich American DIALECT COACHING Ernestine Kahn
01/02/2012 aktuell Ahmet Tas, wöchentliches Schauspieltraining, Berlin

Die Kraft und Faszination, die eine filmische Arbeit ausüben kann, habe ich erstmals bewusst mit acht Jahren erlebt, beim Schauen des Films Die Farbe Lila.

 

Es waren die Bilder, Kostüme und vor allem die Augen oder vielmehr das Blickgeschehen der Schauspielerin Whoopi Goldberg, die sich mir eingeprägt haben. Diese Gleichzeitigkeit von Sanftheit & Souveränität, die in ihrem Blick lag, hat mich total beeindruckt. Und wenngleich mein Berufswunsch als Heranwachsende phasenweise variierte von Richterin, Polizistin, Psychologin hin zu Archäologin , war es doch letztlich die konstante Begeisterung für den Film und die Schauspielerei, die mich mit siebzehn Jahren zum Schauspielstudium an die staatliche Universität Casa das Artes de Laranjeiras in Rio de Janeiro und an die München Film Akademie führte.

 

Im Jahre 2012 ging es dann nach Berlin, denn wenn das Hauptanliegen meiner Schauspielerei das Erzählen von Geschichten ist, dann ist Berlin genau der richtige Ort, um das zu verwirklichen. Ich mag hier den Trubel & die Dichte der kreativen Menschen, die sich mit einer Selbstverständlichkeit verschiedener künstlerischer Formate bedienen. Das entspricht meiner offenen Neugier & Bereitschaft, mich auf ganz unterschiedliche Projekte einzulassen. Neben Engagements für Serien (Ein Fall von Liebe), Fernsehfilme (Tatort, Shakespeare´s letzte Runde, König von Berlin) und experimentell angelegte Imagefilme (Welcome to Farewell), wirke ich auch in Musikvideos (The Ji - Life is Hard) junger Künstler mit.

 

Ich weiß um die Geduld, die man im Schauspielberuf aufbringen muss. Sei es beim Textlernen, Proben, Drehen oder auch Abwarten von Projekten, die noch im Entwicklungsstadium stecken. Doch es ist für mich genauso wichtig, Dinge selbst in die Hand zu nehmen. So bin ich neben der Schauspielerei & dem Modeln auch als Produzentin tätig, etwa bei dem Kurzfilm (le) Rebound (Regie: Laura Beckner, 2016). Als Produzentin habe ich zwangsläufig Einblick in die komplexen Arbeits- und Produktionsbedingungen, welche die Realisierung eines Films gewährleisten. Das ist Erfahrungswissen, das ich für sehr wichtig erachte. Überhaupt war für mich nach dem Studium mit dem Lernen nicht Schluss. Ich nahm teil an diversen Workshops, beispielsweise unter der Leitung von Susan Batson und Paul Haggis, denn: Ich lasse zwar Chancen auf mich zukommen, doch möchte ich in jedem Fall maximal vorbereitet sein, wenn es so weit ist und d i e Chance vor mir steht.

 

Das Schöne an der Schauspielerei ist, dass es kein Limit gibt, es immer weiter geht, du unendlich neugierig sein darfst und sich das Lernen niemals erschöpft. Klar, ist der schauspielerische Prozess zunächst eine Konfrontation mit sich selbst, doch eingebunden in eine kollektive Struktur, ohne die nichts geht, verwandelt sich jene Form der Introspektion & Selbstbefragung in ein aktives Moment. Genau dieses progressive Spannungsfeld schätze ich am Filme machen und Theater spielen sehr.

 

Den größte Gewinn meines Berufs sehe ich allerdings in den unendlichen Möglichkeiten der Inszenierung & Maskerade. Als Schauspielerin musst du dich nämlich nicht entscheiden, wer oder was du sein möchtest, denn du kannst alles sein auch Richterin, Polizistin, Psychologin und Archäologin.