Info

Philippine Pachl

Philippine Pachl
Philippine Pachl
© Katja Kuhl 2019 

Philippine

Pachl

Berufsgruppe
Schauspiel
Spielalter
29 - 38 Jahre  
Größe
173 cm
Wohnort
Köln
Unterkunft
Berlin / Potsdam | Hamburg | München | Wien
Steuerlicher Wohnsitz
Nordrhein-Westfalen 
derzeit am Theater engagiert in
Wuppertal - Wuppertaler Bühnen
Sprache(n)
Deutsch | Englisch (fließend)
Dialekte/Akzente
D - Bairisch | D - Berlinerisch | Ö - Österreichisch
Heimatdialekt
D - Bairisch
Stimmlage
Mezzosopran
Instrumente
Gitarre | Klavier
Gesang
Gesangsausbildung  
Tanz
Ballett | Modern | Rock'n'Roll | Standard | Step
Sport
Akrobatik | Badminton | Ballett | Fechten | Reiten | Skilanglauf | Voltigieren | Wandern
Führerschein
B - PKW
Besonderes
Singer-Songwriter
Haarfarbe
blond
Augenfarbe
blau-grün
Statur / Körperbau
athletisch-sportliche Statur
Staatsangehörigkeit
Deutschland | Österreich
aufgewachsen in
Grafing b. München und Hannover

Kontakt

Agentur Kaltschmid

Elsässer Straße 9
81667 München
fon +49(0)172 - 840 91 57
info@agenturkaltschmid.de


Agenturprofil:
agenturkaltschmid.de
filmmakers-Direktlink:
filmmakers.de/philippine-pachl

Vita

von bis Produktion Rolle Regie Casting Director Sender
2019 Musikvideo für Bengio Horst Wegener Wupperwerft
2018 Schwerelos Caroline Lukas Hablitzel Glashouse Film Kurzfilm
2018 Lifelines Nathalie Müller Britta Keils RTL
2018 Lost Mules Laura Rando Schvede Abschlussfilm Universität Wuppertal
2018 Die Rentner - Cops Ute Birt Thomas Durchschlag ARD
2018 Musikvideo für Andreas Stock Protagonistin Horst Wegener Musikvideo
2018 Hmm Charlotte Moritz Heidelbach Moritz Heidelbach Filmproduktion
2018 Alarm für Cobra 11 Nina Dammer Christian Paschmann RTL
2017 2017 Musikvideo Brenda Boykin Maincharacter Horst Wegener
2017 2017 Hier fährt heut nichts mehr Sophie Moritz Heidelbach Moritz Heidelbach Filmproduktion
2016 2016 Serienpilot / Die Schilehrer Katja Philipp Fussenegger
2016 2016 Musikvideo/ One Life Brautschwester Laura Junghanns Matthew Wood
2015 2015 prämierter Kurzfilm / Zu ihrer eigenen Sicherheit Svetlana Florian Heinzen - Ziob Spiegel online, diverse Filmfeste
2014 2014 Weissblaue Geschichten EpisodenHR Walter Bannert ZDF
2013 2013 Die RosenheimCops Episoden HR Walter Bannert ZDF
2013 2013 Frauenherzen NR Sophie Allet - Coche SAT1
2011 2011 Bella und der Feigenbaum NR Michael Kreindl ARD
2008 2008 Soko 5113 - Tod in bester Lage NR Michael Wenning ZDF
2008 2008 Die unglaublichsten Geschichten EpisodenHR Matthias Kessler RTL
2007 2007 Hausmeister Krause Studentin Gerriet Schieske SAT1
2007 2007 Zwei Herzen und zwölf Pfoten HR Udo Witte ZDF
2006 2006 Weisst was geil wär?! Mike Marzuk Kino
2006 2006 Soko 5113 Florian Froschmayer ZDF
2004 2004 Oktoberfest Sophie Kino
2003 2003 Liebling bring die Hühner ins Bett HR Matthias Tiefenbacher ARD
von bis Stück Rolle Regie Casting Director Theater
2018 Alpenglühen Jasmine Marcus Lobbes Wuppertaler Bühnen
2018 Der zerbrochene Krug Marthe Rull Marcus Lobbes Wuppertaler Bühnen
2018 Zur Mittagsstunde Ginger / Jenny/ Jesse / Frau Schirin Khodadadian Wuppertaler Bühnen
2018 Pension Schöller Josephine Zillertal Alexander Marusch Wuppertaler Bühnen
2018 Die Zofen Solange Jakob Fedler Wuppertaler Bühnen
2018 Bilder von uns Sandra Henri Hüster Wuppertaler Bühnen
2017 Nathan, der Weise Sittah Schirin Khodadadian Wuppertaler Bühnen
2016 Ungefähr gleich Martina Elias Perrig Wuppertaler Bühnen
2016 Gift Sie Jos van Kan Wuppertaler Bühnen
2016 Solo - Stück/ Und jetzt die Welt Mary Mee Helene Vogel Wuppertaler Bühnen
2014 Zur schönen Aussicht / Horvath Christine Konstanze Lauterbach Landestheater Coburg
2014 Nora / Ibsen Nora Malte Kreutzfeldt / Dariuzsch Yadkhasti Landestheater Coburg
2017 Die Buddenbrooks Tony Buddenbrook Stefan Müller Wuppertaler Bühnen
von bis Titel Rolle Regie Casting Director Kommentar
2018 Chet Baker Sprecher Karl Lippegaus Wdr3 Jazz world
2018 Nina Simone Nina Simone Karl Lippegaus WDR3
2017 Jazz World - Band Can Karl Lippegaus WDR3
2017 Round Midnight Nellie Smith Monk Karl Lippegaus Deutschlandfunk Kultur
2015 Was bin ich diverse Märchenfiguren Bernd Kirchhoefer WDR5
von bis Titel Rolle Regie Casting Director Kommentar
2018 Jaques Weindepot Model Claudia Kempf
2015 2017 Anti Aids Campagne Model Claudia Kempf Anti Aids Campagne
von bis  
2003 2005 Studium Theaterwissenschaft, Philosophie und Pädagogik an der LMU München
2005 2009 Schauspielstudium mit Abschluss Magister Art am Mozarteum Salzburg
 
Besonderes (Auswahl)
2000 - 2003 Special Coaching bei Kristane Kupfer

Lyrik


PrinzFerne


Sehnsucht 

Und 

Eifersucht 

Sucht sucht Opfer 

Ich Opfer 

Eifer sucht dich

Sehen kann ich dich nicht

Sehn suchn tun Ei fers un chopf

Ehen kann i di ni oer?

Ei ei uuuf O er!


Alkoholsucht sucht Alkohol sucht Al

Hol Alkohol Al'!

Oklahola oo aua 







Leere

Und Lehre 

Lebensleere

Leben lehrte mich leben 

Leider fühl ich mich leer

Nein nicht nur

Trauer auch 

Trau dich zu leben 

Aber ohne Leben 

So leer neu leben 

Belebe mich erlebe mich 

erhebe dich 

Bau deinen Traum auf der Leere des Raums  







Wahr

War

Ware

Wäre ich wahr

Was wäre wahr

War ich Ware

Bewahre  die Wahrheit 

Beware or dare ?

Dare what?

Wearing is weird

Wehre dich 

Wogegen 

Gegen wagen 

Wage und wäge

Aus 

Aus? Was aus?



Lockenpracht

Deine locken Pracht macht mich hmm

Deine Pracht lockt mich Mhm 

Warum lockst du mich mm

An und für ver locken d 

Ach lock mich acht m..

Mimm mich pach mi acht m..

Krach mach i !

Acht di!

Du lockiges Luder ich ruder zurück Mm



Faszination erfasst die Station 

Hingabe ich meine Gabe der Intuition 

Triebhaftigkeit haftet an mir wie Teig 

Abhängigkeit hing ich ab

Und fand sie erneut 

Lust ersetzt Frust und zerreißt mir die Brust 

Anziehung ich mich dich auszog und rauszug aus Hafen 


Will ich dich besitzen

Mich auf dich stützen

Will ich lieben, betrügen,  

Dich, ihn, oder mich selbt belügen 

An - Fang! den Ge ! Danken ?

Und lass ihn los


Ich Schauspielerin 

Schau Spiel 

Schau hin

Spiel hin 

Schau Au!

Spiel aus Arsch


Wuppervalley - B


Aus deinem Kessel steigt ein braungelber sauerstoffarmer Qualm empor

Intelligenzleere, hirndurchpustete Testosteron Trottel tunen ihre gebrauchten Kleinwagen und heizen darin über Gehsteige und durch Kleingartenanlagen 

Haltet eure abgerichteten Köter im Zaum !

Ja Uschi, dich meine ich! Dadurch wirkt deine angeblich zerbrechliche Weiblichkeit auch nicht stärker oder wilder 

Die Klöten eurer Kläffer potenzieren eure Manneskraft nicht im Geringsten!

Hier sind sie vereint: die Invaliden der Großstadt - zahnlos, hinkend, stinkend und schielend schieben sich die Großstadt - Parasiten von Haus zu Amt 

Hauptsache die Türen bleiben geschlossen!

Ich sage es im Guten: 

Bescheine, meine Sonne, dieses Tal 

Sonst trägt mich deine Bahn in die Wupper und sobald der Bahnhof wieder aktiv muss ich weiterziehen !



Ein Theaterstück 

"Oma zu Besuch"

Caput (t) 1 Nach dem Frühstück ist vor dem Frühstück

Rund um einen Küchentisch sitzen eine verrunzelte Frau, ihr gegenüber ihre sichtlich eingeschüchterte Tochter,
links von ihr der 6 jährige Sohn Karl und der Kindsvater auf der anderen Stirnseite des Tisches. Die Stimmung ist angespannt.

Oma: Ja mei war des süss, ich sag`s ja lustig gel ? Da wollte der Karli doch unbedingt eins von meinen Baldrians ge und war dann ganz enttäuscht dass des keine Zuckerl san

Mutter: wie von deinen Baldrians?

Oma: Ja da schläft ma doch super drauf...ach ich nehm des auch, weil mein herz immer grast hat. Aber da geh ich doch nicht zum Arzt...ah fällt mir doch nicht ein...des kam von dem ständigen Wetterwechsel...is ja klar ge, furchtbar is des.
Kind bist jetzt amal still, wenn sich die Erwachsenen unterhalten

Kind isst

Vater: Unddubistsicher,dassdeineSchlaflosigkeitnichtdaranlag,dassdueineSchachtel Gauloises pro Tach wegmachst?

Oma: Also, des verbitt ich mir ge! Euren ständigen Diktatoren - Ton. Mein Vater hat auch jeden Tag eine Schachtel pro Tag geraucht und war bis in sein hohes Lebensalter kerngesund, friedlich is er eingeschlafen, der Genereal ,Gott hab ihn selig

Mutter: Aber vielleicht solltest du trotzdem mal zum Arzt gehen, wenn du glaubst, dass du Herzrhythmus - Störungen hast

Oma: Ah du bist amal ganz still, ge! Sonst erzähl ich dem Kind mal was von Aufrichtigkeit. Wer da eigentlich raucht.

Mutter : Jaja, das kannst du ruhig tun.

Oma: Ich hab keinen Therapeuten nötig, ich nicht. Was machst du denn eigentlich für a Therapie? Wofür machst`n die?

Mutter schweigt

Kind: Gestern hat mich die Oma vom Stuhl gezogen, richtig fest, und mit ihren Fingernägeln ist sie in meiner Haut hängengeblieben und dann musste ich still im Zimmer bleiben.

Da hab ich einen Zettel geschrieben mit : bitte gebpt prot
Oma: Lustig ge? Da hat er nicht richtig nachgedacht, wie ma des schreibt.
Kind: Da hab ich nicht richtig nachgedacht, wie man das schreibt.
Mutter lächelt gezwungen, Vater beisst in sein Frühstücksbrötchen wie in einen Stein Mutter: Wie war denn euer gestriger Museumsbesuch eigentlich? War das schön?

Oma: Naja nach anfänglichen Disziplin - Schwierigkeiten war`s ganz nett.

Kind: Ja, nachdem mir die Oma auf den Popo gehauen hat.

Oma : Ach was. Eine Petze bist du. Du, des ist gar nicht schön. Aber des, was er davor gesagt hat, des erzählt er wieder nicht.

Mutter sieht Oma strafend an

Oma: Schaust du jetzt mich so strafend an?

Mutter: Ja. Finde ich nicht gut!

Oma: Was ess ma denn heut Mittag? Von dem Essen, des ich gestern kocht hab, is ja nix mehr da. Das hat der Vater alles aufgefressen. Da fragt ma doch amal, ob man des darf,des gute Biofleisch. Jetzt muss ich heut wieder von Neuem anfangen.

Vater ( zur Oma):
Martha, darf ich vielleicht auch von meinen Zwiebeln, Bohnen und Tomaten essen, die du für den Eintopf benutzt hast, von dem, den du in meiner Küche zubereitet hast?

Oma lacht übertrieben laut auf

Oma: Haha, des is der NRW - Charme. Wahnsinn ge!
Vielleicht holt der Vater heut amal a Brot. Des hat nämlich dein Sohn gestern Abend alles zamgfressen.

Mutter: Wir haben auch noch Fischstäbchen im Eis.

Oma (unterbricht) :
Ja, da müss ma heut wieder im Bioladen einkaufen gehen, ge Karli?
Sag amal Axel könnt`s du mir heit noch amal a Geld leihen?
Die Bahn, die spinnt ja, ge? Erst schreiben die eine falsche Abfahrtszeit ins Netz und mit dem Sparpreis kann ma doch nur Zug gebunden fahren und dann akzeptiert der Fahrkartenschalter keine Kreditkarte...also ge, des wär sehr nett!
Ach ja, was mach ma jetzt mit dem Brot?

Mutter: Wir haben noch Knäckebrot und Aufbackbrötchen.

Oma: Au ja, da bekommen wir Aufbackbrötchen, des is schön, ge Karli? Nachdem euer Sohn ja solche Fressatacken immer am Abend hat, ge?

Vater schneidet die Brötchen mit einem scharfen Messer durch und reicht eines der Oma.
Diese schneidet es nochmals nach und legt das Messer dann nach längerem Überlegen vor Karl ab

Oma: So, ich legs jetzt mal da ab.

Mutter nimmt das Messer vom Sohn weg

Oma (zu Karl):
Ja, was hampelst du denn schon wieder?
Kind isst
Wenn die Mama nicht dabei ist, bist du immer so schön still und ruhig. Ja, des geht richtig

gut ,wenn wir allein sind. Ein höfliches Kind hab ich da.
Jetzt geh ma gleich wieder Fussball spielen,aber erst muss die Oma eine rauchen.

Mutter ( versucht zart):
Sag mal Mama, wegen des Aufenthalts von Karli bei euch...raucht ihr denn eigentlich noch in der Wohnung?

Oma ( aufbrausend):
Ja sag amal, glaubst du, dass wenn des Enkelkind dann einmal für einen Tag im Jahr zu Besuch kommt, dass ich dann mein ganzes Leben umkrempel?

Mutter: Antworte doch einfach mit ja oder nein.

Oma: Also ihr habt`s eine Art, unglaublich ,wie die Diktatoren in Person. Ich hab keine Kinder groß gezogen, ge?! So könnt ihr mit euren Babysittern reden, aber nicht mit mir!
Mit mir redet ihr ja sowieso nicht. Ihr redet ja immer nur mit euch. Ja! So wie ich heut morgen gesagt habe, der Genscher ist tot...da reagiert dann einfach keiner.

Krieg ich eigentlich auch einen Kaffee?

Mutter: Ja Mama, du kriegst auch einen Kaffee.

Oma: Also dieser Ton von dir dauernd,immer aggressiv. Dabei tut ma dir ja gar nix. Axel könntst du jetzt dann vielleicht zur Bank gehen?

Vater: Ja das mach ich jetzt eben.
Mutter: Ich muss jetzt zur Arbeit.
Oma: Jaja, der Karli und ich machen des hier schon.

Caput (t) 2 Frühes Frühstück bleibt stecken

Nächster Morgen, Frühstücksgeklapper um 7:30 Uhr
Auf dem Tisch stehen vier weisse Teller, vier weisse Tassen, drei davon leer, Omas Tasse ist gefüllt mit schwarzem Tee, vier Brötchen und Frischkäse. Oma und Karl in der Küche. Mutter kommt hinzu.

Oma: Ah da ist die Mutter schon wieder wach.

Mutter (zu Karl):
Guten Morgen mein Schatz

Karl: Hallo Mama

Oma: Die sanfte Mama, ge. Ja wir haben wunderbar geschlafen.Da ist der doch tatsächlich neben ihr im Bett eingeschlafen,nachdem die Mama äh die Oma das ganze Buch vorgelesen hat.

Karl schneidet sich mit einem Messer in den Finger

Karl: Aua!

Mutter: Oh je mein Schatz!

Oma (unterbricht):
Nein! Ah nein! Nicht!

Mutter: Wie bitte? Du ich reagiere auf Karl, wie ich das möchte!

Oma ( scheinheilig):
Oh hast du dir weh getan Karli
So also wie planen wir das heute mit dem Kino - Besuch?
Kannst du da mal was heraussuchen? Und wie wir da hinkommen!

Mutter sucht sich durch die Trailer eines grossen Kinos Mutter: „Die wilden Kerle“ haben wir schon gesehen. Oma: Ach die habt ihr schon gesehen? Ja das ist schade. Mutter: „Zoomania“ war toll..

Oma: Was?

Mutter: „Zoomania“

Oma: Ach so ein Disney- Quatsch. Deine Mama mochte die Disney - Filme auch immer nicht, wie du Karli. Die waren ihr zu traurig. Nach „Tautau“ war sie eisern. Über Jahre durften wir keine Disney - Filme mehr gucken, ge.

Mutter: Also wir mochten den Film. Die „Chipmunks“ kennen wir auch schon. Vielleicht einen Abenteuer - Film?

Oma: Ja des ist doch gut.
Ja wie kommen wir da denn jetzt hin? Mit der Schwebebahn oder?

Ach das ist ja schön, ge Karli!

Mutter und Karl sehen den Trailer an

Karl: Mama wie heisst dieses Tier?
Mutter: Ich glaub das ist ein Tapir.
Oma: Das ist doch ein Nasenbär, das komische Tier oder?
Mutter: Nein, ich glaube dieses Tier zwischen Zebra, Reh und Giraffe nennt sich Tapir. Oma: Ah is ja Wurscht. Also kannst du des jetzt mal raussuchen?! Die Verbindungen. Mutter: Karli, ist dir das nicht zu aufregend?

Oma: Ah ge des is ihm doch nicht zu aufregend.
Also die Oma geht jetzt erst amal eine rauchen und dann schreib ma des auf,ge, wie ma da hinkommen.
Ach was nehmen wir denn da überhaupt hin mit? Wir brauchen ja Proviant.
Was haben wir denn überhaupt noch im Kühlschrank?
Naja, da muss wohl mal jemand einkaufen.
Nehmen wir da ein paar Rübchen mit oder Äpfel?

Mutter: Ja, die haben..
Oma: Oder Popcorn? Sollen wir des Zuckerzeug mitnehmen, Karli?
Mutter: Das ist das vom Karnevalszug, aber ich habe auch noch Popcorn zum Selbermachen.

Oma: Ja stell`s mal dahin. Des könn ma ja später noch entscheiden.
Jetzt geh ich erst mal duschn oder ich rauch erst eine. Ist der Axel denn immer noch im Bad? Da hätte man doch auch mir mal den Vortritt lassen können. Na ich geh erst eine rauchen.

Mutter: Vielleicht könnten wir dann kurz noch besprechen, wie das mit Karlis Wochenend – Urlaub bei euch aussehen soll?

Oma: Was müssen wir da denn besprechen?

Mutter: Naja der Karli hat halt gesagt, dass er nicht so gern bei euch übernachtet, weil ihr ihn das letzte Mal als er zu Besuch war dafür angeschrien habt,
dass er nicht alleine in seinem Bett durchgeschlafen hat

Oma: Ach des ist doch Quatsch.
Mutter: Nein, das ist kein Quatsch. Das hat er mir erzählt.
Oma: Ja da hast du ihn infiltriert.
Mutter: Wie bitte?
Oma: Ausserdem hat er geweint, weil du statt einer Nacht zwei Nächte weg warst.

Mutter: Das ist ne Lüge. Du weisst, dass er noch ganz andere Sachen nicht durfte.
Sich am Treppengeländer festhalten, um die Wendeltreppe runterzugehen, um keine Flecken an die Wand zu machen!

Oma: Na stimmt, des warst dann du, die die ganzen Mücken an der Wand zerschlagen hat, mindestens 15 grosse Blutflecken, weil du nicht noch eine Nacht warten konntest, bis das Mückengitter angebracht war.

Mutter: Ich möchte einfach nur wissen, ob er dann...

Oma: Ja dann kann er halt in meinem Bett schlafen.
Furchtbar ist das mit dir. Du hast ja überhaupt kein Vertrauen mehr in die Menschen, in mich, des kommt wahrscheinlich auch nicht wieder, keine Ahnung,wie ich das verloren habe

Mutter: Du weisst, wie du das verloren hast. (langer stiller und verletzter Blick)
Oma: Red ma jetzt wieder davon, dass ich das Kind nicht wollte...
Mutter: Dass du drei Monate lang versucht hast, mich zu überzeugen, das Kind nicht zu behalten.

Oma: Ach mei, ich hab ja nur gesagt, du sollst es dir überlegen. Wir sind dafür noch auf die Straße gegangen!
Eine Errungenschaft der Technik war des damals.

Mutter (drückt die Tränen weg):
Das letzte Mal, nur als
ein Beispiel, hast du Karli Cola zu trinken gegeben, damit er länger wach bleiben kann, obwohl ich es verboten habe.

Oma: Jaja verboten. Ich lass mir nix verbieten. Das hätt ich mal mit meinen Eltern so machen sollen, außerdem der kleine Schluck, des is doch nix.

Mutter: Cola ist wie Gift für Kinder. Die Menge an Coffein wirkt wie Gift auf deren Gehirne. Mit 5 Jahren muss man noch keine Cola trinken.

Oma: Wo steht des? Ja mei, reg dich doch nicht immer so auf! Hör doch einmal auf zu kämpfen!

Mutter: Ich sorge nur für mein Kind.

Oma: Ihr müsst immer um den armen Buben rumturnen und rummachen. Ihr tollen Eltern! Lasst`s ihn doch einfach mal. Ihr solltet mal lieber aufpassen, ihn nicht immer in eure Querelen mitreinzuziehen.
Und das
Alles immer vor dem Kind!

Wenn du wüsstest, was der so über eure Trennung im letzten Jahr erzählt.

Mutter: Gut, wenn das jetzt wieder losgeht, brauchen wir gar nicht weiterreden.

Oma: Ja, das war doch deine Entscheidung, deinen Mann zu verlassen, nachdem er dich betrogen hat.

Da musst du dich doch nicht wundern, dass du jetzt einen finanziellen Engpass hast. Ja oder? Du hast doch niemanden gefragt?

Mutter: Wen bitte hätte ich fragen sollen, ob ich mich trennen darf? Um Erlaubnis bitten? Dich?

Oma: Ja jetzt seid ihr doch wieder..oder seid ihr nicht?
da kann er doch...ich meine da muss man doch teilen,finanziell.

Mutter: Jaja

Oma: Ja eben. Wie kann`s denn dann sein, dass er so weit im Plus ist und du nicht? Was hast du denn um Gottes Willen für Ausgaben, die er nicht hat?
Da muss er halt mal die Milch und das Brot einkaufen.

Mutter: Boah, du nervst mich einfach!

Oma: Du kannst ja eh nur mit mir streiten. Also wirklich, womit ich das verdient hab, meinen wohlverdienten Urlaub, nehm ich mir extra Zeit, um auf das Kind aufzupassen.

Wozu glaubst du hab ich das gemacht? Dass der Karli dann endlich mal zu uns kommt!

Mutter: Ah das ist ja interessant. Boah, du bist einfach so berechnend, unfassbar!

Oma: Ja andere Eltern bringen das Kind mal zu den Großeltern, aber darauf warte ich inzwischen auch nicht mehr.

Mutter: Wuppertal ist 8 Stunden von euch entfernt und wir haben nur einmal im Jahr Urlaub. Oma: Dann gibt’s halt irgendwann kein Enkelkind mehr. Das ist dann irgendwann auch Wurscht Mutter verlässt die Küche und winkt Karl, der im Nebenzimmer spielt .
Mutter: Tschüss mein Schatz, Mama muss zur Arbeit.

Caput (t) 3 Letztes Morgenmahl

In der Küche. Am nächsten Tag. Beim Frühstück.

Karl: Mama kann ich einen Mango -Igel haben?
Mutter: Ja natürlich mein Schatz.
Oma pfeffert ihre Zeitung, die sie zuvor las, auf den neben ihr stehenden Stuhl Mutter: Bist du wütend Mama?
Oma: Aber nein. Wieso sollte ich denn wütend sein?
Mutter: Weil du die Zeitung so auf den Stuhl geworfen hast

Oma: Ach die ist mir am Ring hängengeblieben. ( abrupt) So was mach ma jetzt denn eigentlich heute? Was ist der Plan? Wie fahren wir von wo und wann mit dem Zug nach München? Was nehmen wir mit? Wann kommt ihr von der Arbeit? Wie machen wir des??
Mein Zug geht vor eurem. Ja, blöd ist das, ge Karli, dass die Oma nicht mit euch mit eurem Zug mitfahren kann, blöd ge, Sparpreis, naja dann wird das eben ein Abenteuer, wenn ich dann erst nach zwei Stunden Fahrt in euren zusteige.

Mannheim, ge Mannheim, aber des krieg ma alles hin, wie kriegen das alles hin, ge.

Karl ist sichtbar abwesend, still, zu still, ungewohnt ruhig, apathisch

Mutter: Bist du müde mein Schatz?
Karl: Hm? (
starrt vor sich hin)
Mutter und Vater blicken sich stumm an und tauschen wortlos Gedanken aus

Vater: Kalle, haste Hunger? Komm, nimm nen Brötken, Junge. Karl: Hab keinen Hunger.
Mutter und Vater blicken sich erneut an
Vater (nimmt allen Mut zusammen):

Sag mal Martha, du hast ihm aber kein Baldrian gegeben, oder?

Oma (springt vom Stuhl auf):
Also das ist unglaublich, was ihr denkt. Was glaubt ihr eigentlich?
Und deine Art mit mir zu sprechen, du Proletarier du. Also wirklich und deine Frau muss das Alles ertragen.
Wie kommt ihr denn darauf?

Vater: Wie kann man denn überhaupt nur auf die Idee kommen, einem 6 jährigen Jungen Schlaftabletten einzuflössen?

Oma: Das ist rein pflanzlich.

Mutter: Ab 12 Jahren darf man das anwenden!

Oma: Ab 12? Ah was! Seid ihr denn nicht informiert?

Mutter: Ich habe es mehrfach nachgelesen.

Oma: Ja ich auch. Wo hast`n des gefunden? Auf welcher Seite?

Mutter: Ich hab mehrere Seiten aufgerufen.

Oma: Mein Gott seid ihr autoritär!

Vater: DuhastihnaufdenPogeschlagen.Karlhatunsaußerdemerzählt,dassduihnimBioladen auf den Rücken gehauen hast und es ihm weh getan hat.

Karl: Ich hab die Oma zurückgehauen, aber ich wollte ihr nicht weh tun, aber sie schon.

Oma: Ach du Petzte, du kleine. Das hat doch gar nicht weh getan!

Vater: Du haust ihn, du gibts ihm Schlaftablette. Martha du hast echt ein gutes Herz, aber du bist wirklich realitätsfern.

Oma: Jaja nur ihr seid unfehlbar! Gar nichts hab ich gemacht. Das war ja nur eine Idee, ein Vorschlag.

Vater: AchMartha,duhastletzteWochemeinerMutteramTelefonvoneinemlustigenTraum erzählt, dass du geträumt habest, Karl Baldrian zu geben und wie toll, dass sei doch wirklich mal eine Lösung, dass der Junge nachts durchschlafe. Und jetzt hast du es wirklich getan. Das ist manisch!

Oma: Da hat die arme Oma 380 Euro für euch ausgegeben, aber das ist es ihr jetzt auch nicht mehr wert, euch zu sehen. Unglaublich! Ich werde euch anzeigen! Ich geh vor Gericht wegen Verleumdung
Und ich erzähle es allen weiter, dann wirst du, Tochter, schon sehen, wie es ist einsam zu sein. Ende der Fahnenstange.

Vater: Raus jetzt! Ich will dich hier nicht mehr sehen! Nie wieder!

Karl: Mama, warum hat die Oma gestern beim Abendessen gesagt, als sie mir das Brot gegeben hat, dass wir heute gut schlafen werden?
Woher kann die das denn wissen?

Die Haustür knallt, und die Oma ist verschwunden. 




Songtexte:

All i Wanted was to Show my Heart

But instead of feeling warm

I attaked You with a verbal Storm 


All i Wanted was to join the Time 

But i ve leaved n hurried to the Train 

I ve fled of getting pained by you



Fuck i ve been bitchy stichy masochistic

Would i get a Second Chance

 i would Show my heart n explain my Soul 


So why do i crucify my brain 

And feel insane and shame for my locked heart

 you` ve never want to open anyway


All i wanted were to break the cave

And to fly away upon an intense wave

all i did was destroying buds


All i want is breathing You again 

But instead of asking You when is soon

I ve smiled nasty sarcastic bloomed


Fuck i ve been bitchy stichy masochistic

Would i get a Second Chance promised i d Show my Soul 


But maybe the truth is 

You didnt want to See me deeply

And my words stucked cause you just wanted to ...




Meine Band `PHILIS VIRGOS`


tritt am


1.9.2018 um 20 Uhr am Viertelklang in Wuppertal Vohwinkel auf






2013 Bayerischer Theaterpreis mit Kohlhisels Töchter