Philippine Pachl

Philippine Pachl
Philippine Pachl
© Arne Schramm 

Philippine

Pachl

Berufsgruppe
Schauspiel  
Jahrgang
1984 
Spielalter
27 - 36 Jahre 
Größe
173 cm 
Wohnort
Köln 
Unterkunft
Berlin / Potsdam, Hamburg, München, Wien  
Sprache(n)
Englisch (fließend)  
Dialekte/Akzente
D - Bairisch, D - Berlinerisch, Ö - Österreichisch  
Heimatdialekt
D - Bairisch  
Stimmlage
Mezzosopran / Mezzo-soprano  
Instrumente
Gitarre / guitar, Klavier / piano  
Gesang
Gesangsausbildung  
Tanz
Ballett, Modern, Rock'n'Roll, Standard, Step  
Sport
Akrobatik, Badminton, Ballett, Fechten, Reiten, Skilanglauf, Voltigieren, Wandern  
Führerschein
B - PKW  
Besonderes
Singer-Songwriter  
Haarfarbe
blond / blonde  
Augenfarbe
blau-grün / blue and green  
Statur / Körperbau
athletisch-sportliche Statur  
ethn. Erscheinungsbild
mitteleuropäisch / Central European  
Staatsangehörigkeit
deutsch, österreichisch  

Kontakt

Agentur Kaltschmid

Elsässer Straße 9
81667 München
fon +49(0)172 - 840 91 57
info@agenturkaltschmid.de


Vita

von bis Produktion Rolle Regie Sender
2017 2017 Hier fährt heut nichts mehr Sophie Moritz Heidelbach Kurzfilm
2017 2017 Musikvideo Branda Boykin Maincharacter Horst Wegener
2016 2016 Serienpilot / Die Schilehrer Katja Philipp Fussenegger
2016 2016 Musikvideo/ One Life Brautschwester Laura Junghanns Matthew Wood
2015 2015 prämierter Kurzfilm / Zu ihrer eigenen Sicherheit Svetlana Florian Heinzen - Ziob Spiegel online, diverse Filmfeste
2014 2014 Weissblaue Geschichten EpisodenHR Walter Bannert ZDF
2013 2013 Die RosenheimCops Episoden HR Walter Bannert ZDF
2013 2013 Frauenherzen NR Sophie Allet - Coche SAT1
2011 2011 Bella und der Feigenbaum NR Michael Kreindl ARD
2008 2008 Soko 5113 - Tod in bester Lage NR Michael Wenning ZDF
2008 2008 Die unglaublichsten Geschichten EpisodenHR Matthias Kessler RTL
2007 2007 Hausmeister Krause Studentin Gerriet Schieske SAT1
2007 2007 Zwei Herzen und zwölf Pfoten HR Udo Witte ZDF
2006 2006 Weisst was geil wär?! Mike Marzuk Kino
2006 2006 Soko 5113 Florian Froschmayer ZDF
2004 2004 Oktoberfest Sophie Kino
2003 2003 Liebling bring die Hühner ins Bett HR Matthias Tiefenbacher ARD
07.2017 Musikvideo Brenda Boykin Hauptrolle Horst Wegener Musikvideo
von bis Stück Rolle Regie Theater
Sept. 20 Mär. 201 Die Buddenbrooks Tony Buddenbrook Stefan Müller Wuppertaler Bühnen
Nov. 201 Mär.2017 Nathan, der Weise Sittah Schirin Khodadadian Wuppertaler Bühnen
Jan. 201 Mär. 201 Solo - Stück/ Und jetzt die Welt Mary Mee Helen Vogel Wuppertaler Bühnen
Jan. 201 Apr. 201 Ungefähr gleich Martina Elias Perrig Wuppertaler Bühnen
Febr. 20 Apr. 201 Gift Sie Jos van Kan Wuppertaler Bühnen
13.10.20 2018 Bilder von uns Sandra Henri Hüster Wuppertaler Bühnen
2017 2018 Die Zofen Solange Jakob Fedler Wuppertaler Bühnen
2014 2014 Nora / Ibsen Nora Malte Kreutzfeldt / Dariuzsch Yadkhasti Landestheater Coburg
2014 2014 Zur schönen Aussicht / Horvath Christine Konstanze Lauterbach Landestheater Coburg
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
2015 2015 Was bin ich diverse Märchenfiguren Bernd Kirchhoefer WDR5
14.10.20 15.10.20 Round Midnight Nellie Smith Monk Karl Lippegaus Deutschlandfunk Kultur
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
2015 2017 Anti Aids Campagne Model Claudia Kempf Anti Aids Campagne
von bis  
2003 2005 Studium Theaterwissenschaft, Philosophie und Pädagogik an der LMU München
2005 2009 Schauspielstudium mit Abschluss Magister Art am Mozarteum Salzburg
 
Besonderes (Auswahl)
2000 - 2003 Special Coaching bei Kristane Kupfer

Lyrik


PrinzFerne


Sehnsucht 

Und 

Eifersucht 

Sucht sucht Opfer 

Ich Opfer 

Eifer sucht dich

Sehen kann ich dich nicht

Sehn suchn tun Ei fers un chopf

Ehen kann i di ni oer?

Ei ei uuuf O er!


Alkoholsucht sucht Alkohol sucht Al

Hol Alkohol Al'!

Oklahola oo aua 







Leere

Und Lehre 

Lebensleere

Leben lehrte mich leben 

Leider fühl ich mich leer

Nein nicht nur

Trauer auch 

Trau dich zu leben 

Aber ohne Leben 

So leer neu leben 

Belebe mich erlebe mich 

erhebe dich 

Bau deinen Traum auf der Leere des Raums  







Wahr

War

Ware

Wäre ich wahr

Was wäre wahr

War ich Ware

Bewahre  die Wahrheit 

Beware or dare ?

Dare what?

Wearing is weird

Wehre dich 

Wogegen 

Gegen wagen 

Wage und wäge

Aus 

Aus? Was aus?



Lockenpracht

Deine locken Pracht macht mich hmm

Deine Pracht lockt mich Mhm 

Warum lockst du mich mm

An und für ver locken d 

Ach lock mich acht m..

Mimm mich pach mi acht m..

Krach mach i !

Acht di!

Du lockiges Luder ich ruder zurück Mm



Faszination erfasst die Station 

Hingabe ich meine Gabe der Intuition 

Triebhaftigkeit haftet an mir wie Teig 

Abhängigkeit hing ich ab

Und fand sie erneut 

Lust ersetzt Frust und zerreißt mir die Brust 

Anziehung ich mich dich auszog und rauszug aus Hafen 


Will ich dich besitzen

Mich auf dich stützen

Will ich lieben, betrügen,  

Dich, ihn, oder mich selbt belügen 

An - Fang! den Ge ! Danken ?

Und lass ihn los


Ich Schauspielerin 

Schau Spiel 

Schau hin

Spiel hin 

Schau Au!

Spiel aus Arsch


Wuppervalley - B


Aus deinem Kessel steigt ein braungelber sauerstoffarmer Qualm empor

Intelligenzleere, hirndurchpustete Testosteron Trottel tunen ihre gebrauchten Kleinwagen und heizen darin über Gehsteige und durch Kleingartenanlagen 

Haltet eure abgerichteten Köter im Zaum !

Ja Uschi, dich meine ich! Dadurch wirkt deine angeblich zerbrechliche Weiblichkeit auch nicht stärker oder wilder 

Die Klöten eurer Kläffer potenzieren eure Manneskraft nicht im Geringsten!

Hier sind sie vereint: die Invaliden der Großstadt - zahnlos, hinkend, stinkend und schielend schieben sich die Großstadt - Parasiten von Haus zu Amt 

Hauptsache die Türen bleiben geschlossen!

Ich sage es im Guten: 

Bescheine, meine Sonne, dieses Tal 

Sonst trägt mich deine Bahn in die Wupper und sobald der Bahnhof wieder aktiv muss ich weiterziehen !



Ein Theaterstück 

"Oma zu Besuch"

Caput (t) 1 Nach dem Fruhstuck ist vor dem Fruhstuck

Rund um einen Kuchentisch sitzen eine verrunzelte Frau, ihr gegenuber ihre sichtlich eingeschuchterte Tochter,
links von ihr der 6 jahrige Sohn Karl und der Kindsvater auf der anderen Stirnseite des Tisches. Die Stimmung ist angespannt.

Oma: Ja mei war des suss, ich sag`s ja lustig gel ? Da wollte der Karli doch unbedingt eins von meinen Baldrians ge und war dann ganz enttauscht dass des keine Zuckerl san

Mutter: wie von deinen Baldrians?

Oma: Ja da schlaft ma doch super drauf...ach ich nehm des auch, weil mein herz immer grast hat. Aber da geh ich doch nicht zum Arzt...ah fallt mir doch nicht ein...des kam von dem standigen Wetterwechsel...is ja klar ge, furchtbar is des.
Kind bist jetzt amal still, wenn sich die Erwachsenen unterhalten

Kind isst

Vater: Unddubistsicher,dassdeineSchlaflosigkeitnichtdaranlag,dassdueineSchachtel Gauloises pro Tach wegmachst?

Oma: Also, des verbitt ich mir ge! Euren standigen Diktatoren - Ton. Mein Vater hat auch jeden Tag eine Schachtel pro Tag geraucht und war bis in sein hohes Lebensalter kerngesund, friedlich is er eingeschlafen, der Genereal ,Gott hab ihn selig

Mutter: Aber vielleicht solltest du trotzdem mal zum Arzt gehen, wenn du glaubst, dass du Herzrhythmus - Storungen hast

Oma: Ah du bist amal ganz still, ge! Sonst erzahl ich dem Kind mal was von Aufrichtigkeit. Wer da eigentlich raucht.

Mutter : Jaja, das kannst du ruhig tun.

Oma: Ich hab keinen Therapeuten notig, ich nicht. Was machst du denn eigentlich fur a Therapie? Wofur machst`n die?

Mutter schweigt

Kind: Gestern hat mich die Oma vom Stuhl gezogen, richtig fest, und mit ihren Fingernageln ist sie in meiner Haut hangengeblieben und dann musste ich still im Zimmer bleiben.

Da hab ich einen Zettel geschrieben mit : bitte gebpt prot
Oma: Lustig ge? Da hat er nicht richtig nachgedacht, wie ma des schreibt.
Kind: Da hab ich nicht richtig nachgedacht, wie man das schreibt.
Mutter lachelt gezwungen, Vater beisst in sein Fruhstucksbrotchen wie in einen Stein Mutter: Wie war denn euer gestriger Museumsbesuch eigentlich? War das schon?

Oma: Naja nach anfanglichen Disziplin - Schwierigkeiten war`s ganz nett.

Kind: Ja, nachdem mir die Oma auf den Popo gehauen hat.

Oma : Ach was. Eine Petze bist du. Du, des ist gar nicht schon. Aber des, was er davor gesagt hat, des erzahlt er wieder nicht.

Mutter sieht Oma strafend an

Oma: Schaust du jetzt mich so strafend an?

Mutter: Ja. Finde ich nicht gut!

Oma: Was ess ma denn heut Mittag? Von dem Essen, des ich gestern kocht hab, is ja nix mehr da. Das hat der Vater alles aufgefressen. Da fragt ma doch amal, ob man des darf,des gute Biofleisch. Jetzt muss ich heut wieder von Neuem anfangen.

Vater ( zur Oma):
Martha, darf ich vielleicht auch von meinen Zwiebeln, Bohnen und Tomaten essen, die du fur den Eintopf benutzt hast, von dem, den du in meiner Kuche zubereitet hast?

Oma lacht ubertrieben laut auf

Oma: Haha, des is der NRW - Charme. Wahnsinn ge!
Vielleicht holt der Vater heut amal a Brot. Des hat namlich dein Sohn gestern Abend alles zamgfressen.

Mutter: Wir haben auch noch Fischstabchen im Eis.

Oma (unterbricht) :
Ja, da muss ma heut wieder im Bioladen einkaufen gehen, ge Karli?
Sag amal Axel konnt`s du mir heit noch amal a Geld leihen?
Die Bahn, die spinnt ja, ge? Erst schreiben die eine falsche Abfahrtszeit ins Netz und mit dem Sparpreis kann ma doch nur Zug gebunden fahren und dann akzeptiert der Fahrkartenschalter keine Kreditkarte...also ge, des war sehr nett!
Ach ja, was mach ma jetzt mit dem Brot?

Mutter: Wir haben noch Knackebrot und Aufbackbrotchen.

Oma: Au ja, da bekommen wir Aufbackbrotchen, des is schon, ge Karli? Nachdem euer Sohn ja solche Fressatacken immer am Abend hat, ge?

Vater schneidet die Brotchen mit einem scharfen Messer durch und reicht eines der Oma.
Diese schneidet es nochmals nach und legt das Messer dann nach langerem Uberlegen vor Karl ab

Oma: So, ich legs jetzt mal da ab.

Mutter nimmt das Messer vom Sohn weg

Oma (zu Karl):
Ja, was hampelst du denn schon wieder?
Kind isst
Wenn die Mama nicht dabei ist, bist du immer so schon still und ruhig. Ja, des geht richtig

gut ,wenn wir allein sind. Ein hofliches Kind hab ich da.
Jetzt geh ma gleich wieder Fussball spielen,aber erst muss die Oma eine rauchen.

Mutter ( versucht zart):
Sag mal Mama, wegen des Aufenthalts von Karli bei euch...raucht ihr denn eigentlich noch in der Wohnung?

Oma ( aufbrausend):
Ja sag amal, glaubst du, dass wenn des Enkelkind dann einmal fur einen Tag im Jahr zu Besuch kommt, dass ich dann mein ganzes Leben umkrempel?

Mutter: Antworte doch einfach mit ja oder nein.

Oma: Also ihr habt`s eine Art, unglaublich ,wie die Diktatoren in Person. Ich hab keine Kinder groß gezogen, ge?! So konnt ihr mit euren Babysittern reden, aber nicht mit mir!
Mit mir redet ihr ja sowieso nicht. Ihr redet ja immer nur mit euch. Ja! So wie ich heut morgen gesagt habe, der Genscher ist tot...da reagiert dann einfach keiner.

Krieg ich eigentlich auch einen Kaffee?

Mutter: Ja Mama, du kriegst auch einen Kaffee.

Oma: Also dieser Ton von dir dauernd,immer aggressiv. Dabei tut ma dir ja gar nix. Axel konntst du jetzt dann vielleicht zur Bank gehen?

Vater: Ja das mach ich jetzt eben.
Mutter: Ich muss jetzt zur Arbeit.
Oma: Jaja, der Karli und ich machen des hier schon.

Caput (t) 2 Fruhes Fruhstuck bleibt stecken

Nachster Morgen, Fruhstucksgeklapper um 7:30 Uhr
Auf dem Tisch stehen vier weisse Teller, vier weisse Tassen, drei davon leer, Omas Tasse ist gefullt mit schwarzem Tee, vier Brotchen und Frischkase. Oma und Karl in der Kuche. Mutter kommt hinzu.

Oma: Ah da ist die Mutter schon wieder wach.

Mutter (zu Karl):
Guten Morgen mein Schatz

Karl: Hallo Mama

Oma: Die sanfte Mama, ge. Ja wir haben wunderbar geschlafen.Da ist der doch tatsachlich neben ihr im Bett eingeschlafen,nachdem die Mama ah die Oma das ganze Buch vorgelesen hat.

Karl schneidet sich mit einem Messer in den Finger

Karl: Aua!

Mutter: Oh je mein Schatz!

Oma (unterbricht):
Nein! Ah nein! Nicht!

Mutter: Wie bitte? Du ich reagiere auf Karl, wie ich das mochte!

Oma ( scheinheilig):
Oh hast du dir weh getan Karli
So also wie planen wir das heute mit dem Kino - Besuch?
Kannst du da mal was heraussuchen? Und wie wir da hinkommen!

Mutter sucht sich durch die Trailer eines grossen Kinos Mutter: Die wilden Kerle haben wir schon gesehen. Oma: Ach die habt ihr schon gesehen? Ja das ist schade. Mutter: Zoomania war toll..

Oma: Was?

Mutter: Zoomania

Oma: Ach so ein Disney- Quatsch. Deine Mama mochte die Disney - Filme auch immer nicht, wie du Karli. Die waren ihr zu traurig. Nach Tautau war sie eisern. Uber Jahre durften wir keine Disney - Filme mehr gucken, ge.

Mutter: Also wir mochten den Film. Die Chipmunks kennen wir auch schon. Vielleicht einen Abenteuer - Film?

Oma: Ja des ist doch gut.
Ja wie kommen wir da denn jetzt hin? Mit der Schwebebahn oder?

Ach das ist ja schon, ge Karli!

Mutter und Karl sehen den Trailer an

Karl: Mama wie heisst dieses Tier?
Mutter: Ich glaub das ist ein Tapir.
Oma: Das ist doch ein Nasenbar, das komische Tier oder?
Mutter: Nein, ich glaube dieses Tier zwischen Zebra, Reh und Giraffe nennt sich Tapir. Oma: Ah is ja Wurscht. Also kannst du des jetzt mal raussuchen?! Die Verbindungen. Mutter: Karli, ist dir das nicht zu aufregend?

Oma: Ah ge des is ihm doch nicht zu aufregend.
Also die Oma geht jetzt erst amal eine rauchen und dann schreib ma des auf,ge, wie ma da hinkommen.
Ach was nehmen wir denn da uberhaupt hin mit? Wir brauchen ja Proviant.
Was haben wir denn uberhaupt noch im Kuhlschrank?
Naja, da muss wohl mal jemand einkaufen.
Nehmen wir da ein paar Rubchen mit oder Apfel?

Mutter: Ja, die haben..
Oma: Oder Popcorn? Sollen wir des Zuckerzeug mitnehmen, Karli?
Mutter: Das ist das vom Karnevalszug, aber ich habe auch noch Popcorn zum Selbermachen.

Oma: Ja stell`s mal dahin. Des konn ma ja spater noch entscheiden.
Jetzt geh ich erst mal duschn oder ich rauch erst eine. Ist der Axel denn immer noch im Bad? Da hatte man doch auch mir mal den Vortritt lassen konnen. Na ich geh erst eine rauchen.

Mutter: Vielleicht konnten wir dann kurz noch besprechen, wie das mit Karlis Wochenend Urlaub bei euch aussehen soll?

Oma: Was mussen wir da denn besprechen?

Mutter: Naja der Karli hat halt gesagt, dass er nicht so gern bei euch ubernachtet, weil ihr ihn das letzte Mal als er zu Besuch war dafur angeschrien habt,
dass er nicht alleine in seinem Bett durchgeschlafen hat

Oma: Ach des ist doch Quatsch.
Mutter: Nein, das ist kein Quatsch. Das hat er mir erzahlt.
Oma: Ja da hast du ihn infiltriert.
Mutter: Wie bitte?
Oma: Ausserdem hat er geweint, weil du statt einer Nacht zwei Nachte weg warst.

Mutter: Das ist ne Luge. Du weisst, dass er noch ganz andere Sachen nicht durfte.
Sich am Treppengelander festhalten, um die Wendeltreppe runterzugehen, um keine Flecken an die Wand zu machen!

Oma: Na stimmt, des warst dann du, die die ganzen Mucken an der Wand zerschlagen hat, mindestens 15 grosse Blutflecken, weil du nicht noch eine Nacht warten konntest, bis das Muckengitter angebracht war.

Mutter: Ich mochte einfach nur wissen, ob er dann...

Oma: Ja dann kann er halt in meinem Bett schlafen.
Furchtbar ist das mit dir. Du hast ja uberhaupt kein Vertrauen mehr in die Menschen, in mich, des kommt wahrscheinlich auch nicht wieder, keine Ahnung,wie ich das verloren habe

Mutter: Du weisst, wie du das verloren hast. (langer stiller und verletzter Blick)
Oma: Red ma jetzt wieder davon, dass ich das Kind nicht wollte...
Mutter: Dass du drei Monate lang versucht hast, mich zu uberzeugen, das Kind nicht zu behalten.

Oma: Ach mei, ich hab ja nur gesagt, du sollst es dir uberlegen. Wir sind dafur noch auf die Straße gegangen!
Eine Errungenschaft der Technik war des damals.

Mutter (druckt die Tranen weg):
Das letzte Mal, nur als
ein Beispiel, hast du Karli Cola zu trinken gegeben, damit er langer wach bleiben kann, obwohl ich es verboten habe.

Oma: Jaja verboten. Ich lass mir nix verbieten. Das hatt ich mal mit meinen Eltern so machen sollen, außerdem der kleine Schluck, des is doch nix.

Mutter: Cola ist wie Gift fur Kinder. Die Menge an Coffein wirkt wie Gift auf deren Gehirne. Mit 5 Jahren muss man noch keine Cola trinken.

Oma: Wo steht des? Ja mei, reg dich doch nicht immer so auf! Hor doch einmal auf zu kampfen!

Mutter: Ich sorge nur fur mein Kind.

Oma: Ihr musst immer um den armen Buben rumturnen und rummachen. Ihr tollen Eltern! Lasst`s ihn doch einfach mal. Ihr solltet mal lieber aufpassen, ihn nicht immer in eure Querelen mitreinzuziehen.
Und das
Alles immer vor dem Kind!

Wenn du wusstest, was der so uber eure Trennung im letzten Jahr erzahlt.

Mutter: Gut, wenn das jetzt wieder losgeht, brauchen wir gar nicht weiterreden.

Oma: Ja, das war doch deine Entscheidung, deinen Mann zu verlassen, nachdem er dich betrogen hat.

Da musst du dich doch nicht wundern, dass du jetzt einen finanziellen Engpass hast. Ja oder? Du hast doch niemanden gefragt?

Mutter: Wen bitte hatte ich fragen sollen, ob ich mich trennen darf? Um Erlaubnis bitten? Dich?

Oma: Ja jetzt seid ihr doch wieder..oder seid ihr nicht?
da kann er doch...ich meine da muss man doch teilen,finanziell.

Mutter: Jaja

Oma: Ja eben. Wie kann`s denn dann sein, dass er so weit im Plus ist und du nicht? Was hast du denn um Gottes Willen fur Ausgaben, die er nicht hat?
Da muss er halt mal die Milch und das Brot einkaufen.

Mutter: Boah, du nervst mich einfach!

Oma: Du kannst ja eh nur mit mir streiten. Also wirklich, womit ich das verdient hab, meinen wohlverdienten Urlaub, nehm ich mir extra Zeit, um auf das Kind aufzupassen.

Wozu glaubst du hab ich das gemacht? Dass der Karli dann endlich mal zu uns kommt!

Mutter: Ah das ist ja interessant. Boah, du bist einfach so berechnend, unfassbar!

Oma: Ja andere Eltern bringen das Kind mal zu den Großeltern, aber darauf warte ich inzwischen auch nicht mehr.

Mutter: Wuppertal ist 8 Stunden von euch entfernt und wir haben nur einmal im Jahr Urlaub. Oma: Dann gibts halt irgendwann kein Enkelkind mehr. Das ist dann irgendwann auch Wurscht Mutter verlasst die Kuche und winkt Karl, der im Nebenzimmer spielt .
Mutter: Tschuss mein Schatz, Mama muss zur Arbeit.

Caput (t) 3 Letztes Morgenmahl

In der Kuche. Am nachsten Tag. Beim Fruhstuck.

Karl: Mama kann ich einen Mango -Igel haben?
Mutter: Ja naturlich mein Schatz.
Oma pfeffert ihre Zeitung, die sie zuvor las, auf den neben ihr stehenden Stuhl Mutter: Bist du wutend Mama?
Oma: Aber nein. Wieso sollte ich denn wutend sein?
Mutter: Weil du die Zeitung so auf den Stuhl geworfen hast

Oma: Ach die ist mir am Ring hangengeblieben. ( abrupt) So was mach ma jetzt denn eigentlich heute? Was ist der Plan? Wie fahren wir von wo und wann mit dem Zug nach Munchen? Was nehmen wir mit? Wann kommt ihr von der Arbeit? Wie machen wir des??
Mein Zug geht vor eurem. Ja, blod ist das, ge Karli, dass die Oma nicht mit euch mit eurem Zug mitfahren kann, blod ge, Sparpreis, naja dann wird das eben ein Abenteuer, wenn ich dann erst nach zwei Stunden Fahrt in euren zusteige.

Mannheim, ge Mannheim, aber des krieg ma alles hin, wie kriegen das alles hin, ge.

Karl ist sichtbar abwesend, still, zu still, ungewohnt ruhig, apathisch

Mutter: Bist du mude mein Schatz?
Karl: Hm? (
starrt vor sich hin)
Mutter und Vater blicken sich stumm an und tauschen wortlos Gedanken aus

Vater: Kalle, haste Hunger? Komm, nimm nen Brotken, Junge. Karl: Hab keinen Hunger.
Mutter und Vater blicken sich erneut an
Vater (nimmt allen Mut zusammen):

Sag mal Martha, du hast ihm aber kein Baldrian gegeben, oder?

Oma (springt vom Stuhl auf):
Also das ist unglaublich, was ihr denkt. Was glaubt ihr eigentlich?
Und deine Art mit mir zu sprechen, du Proletarier du. Also wirklich und deine Frau muss das Alles ertragen.
Wie kommt ihr denn darauf?

Vater: Wie kann man denn uberhaupt nur auf die Idee kommen, einem 6 jahrigen Jungen Schlaftabletten einzuflossen?

Oma: Das ist rein pflanzlich.

Mutter: Ab 12 Jahren darf man das anwenden!

Oma: Ab 12? Ah was! Seid ihr denn nicht informiert?

Mutter: Ich habe es mehrfach nachgelesen.

Oma: Ja ich auch. Wo hast`n des gefunden? Auf welcher Seite?

Mutter: Ich hab mehrere Seiten aufgerufen.

Oma: Mein Gott seid ihr autoritar!

Vater: DuhastihnaufdenPogeschlagen.Karlhatunsaußerdemerzahlt,dassduihnimBioladen auf den Rucken gehauen hast und es ihm weh getan hat.

Karl: Ich hab die Oma zuruckgehauen, aber ich wollte ihr nicht weh tun, aber sie schon.

Oma: Ach du Petzte, du kleine. Das hat doch gar nicht weh getan!

Vater: Du haust ihn, du gibts ihm Schlaftablette. Martha du hast echt ein gutes Herz, aber du bist wirklich realitatsfern.

Oma: Jaja nur ihr seid unfehlbar! Gar nichts hab ich gemacht. Das war ja nur eine Idee, ein Vorschlag.

Vater: AchMartha,duhastletzteWochemeinerMutteramTelefonvoneinemlustigenTraum erzahlt, dass du getraumt habest, Karl Baldrian zu geben und wie toll, dass sei doch wirklich mal eine Losung, dass der Junge nachts durchschlafe. Und jetzt hast du es wirklich getan. Das ist manisch!

Oma: Da hat die arme Oma 380 Euro fur euch ausgegeben, aber das ist es ihr jetzt auch nicht mehr wert, euch zu sehen. Unglaublich! Ich werde euch anzeigen! Ich geh vor Gericht wegen Verleumdung
Und ich erzahle es allen weiter, dann wirst du, Tochter, schon sehen, wie es ist einsam zu sein. Ende der Fahnenstange.

Vater: Raus jetzt! Ich will dich hier nicht mehr sehen! Nie wieder!

Karl: Mama, warum hat die Oma gestern beim Abendessen gesagt, als sie mir das Brot gegeben hat, dass wir heute gut schlafen werden?
Woher kann die das denn wissen?

Die Haustur knallt, und die Oma ist verschwunden. 




Songtexte:

All i Wanted was to Show my Heart

But instead of feeling warm

I attaked You with a verbal Storm 


All i Wanted was to join the Time 

But i ve leaved n hurried to the Train 

I ve fled of getting pained by you



Fuck i ve been bitchy stichy masochistic

Would i get a Second Chance

 i would Show my heart n explain my Soul 


So why do i crucify my brain 

And feel insane and shame for my locked heart

 you` ve never want to open anyway


All i wanted were to break the cave

And to fly away upon an intense wave

all i did was destroying buds


All i want is breathing You again 

But instead of asking You when is soon

I ve smiled nasty sarcastic bloomed


Fuck i ve been bitchy stichy masochistic

Would i get a Second Chance promised i d Show my Soul 


But maybe the truth is 

You didnt want to See me deeply

And my words stucked cause you just wanted to ...




Meine Band `PHILIS VIRGOS`


tritt morgen, den

16.9.2017 erstmalig am Arrenberg - Fest in Wuppertal cafe Simonz

                um 19:00 & 21:00 Uhr auf


weitere Auftritte:

13.10.2017 Premierenfeier von `Bilder von Uns` im Theater am Engelgarten in Wuppertal

                   gegen 22:30 Uhr nach der Vorstellung

1.12.2017 Cafe du Congo Luisenstraße Wuppertal
                um 20:30 Uhr



`Bilder von uns`
13.10.2017 Premiere `Bilder  von uns`  Wuppertaler Bühnnen
11.11.2017 Premiere `Die Zofen` Wuppertaler Bühnen

jeweils 19:30 Uhr

Um Karten kümmere ich mich gern





2013 Bayerischer Theaterpreis mit Kohlhisels Töchter