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Kurzinformation

Sarah Timm
Sarah Timm
© J. Kizler 

Sarah Timm

Wohnort
Marburg 
Unterkunft
Berlin / Potsdam, Frankfurt/Main / Rhein-Main, Leipzig, München  
Jahrgang
1988 
Spielalter
17 - 31 Jahre 
Größe
164 cm 
Sprache(n)
Englisch (fließend)  
Stimmlage
Sopran / Soprano  
Instrumente
Violine / violin  
Gesang
Chanson, Klassik, Pop  
Tanz
Höfisch, Zeitgenössischer Tanz  
Sport
Akrobatik, Bogenschießen, Fußball, Yoga  
Besonderes
Sprecher / Erzähler, Synchron  
Haarfarbe
braun / brown  
Augenfarbe
braun / brown  
ethn. Erscheinungsbild
mitteleuropäisch / Central European  
Staatsangehörigkeit
deutsch  

Kontakt

ZAV Künstlervermittlung Köln Film/Fernsehen

Innere Kanalstr. 69
50823 Köln
fon +49(0)221 - 55 403 -300/-301/-303
fax (02 21) 55 403 - 444
zav-koeln-kv@arbeitsagentur.de
zav.arbeitsagentur.de/nn_459294/kv/Navigation/Film-Fernsehen.html


Detailinformation

von bis Produktion Rolle Regie Sender
2016 Schicksale - ein neuer Wink des Himmels Milli Bohner Patrick Freiheit Sat 1
2015 All about love - per Mausklick auf Wolke 7 Mila Christian Singh RTL II
2014 In Gefahr - Ricarda unter Mordverdacht Jenny Carsten Hammerschmidt Sat 1
2014 Wie immer der Gärtner Biggie Ursula Werner Kurzfilm
von bis Stück Rolle Regie Theater
2016 Pension Fam. Eber Becci, Interviewer, Kamera und Konzept Fam. Eber Theatermaschine Gießen
2016 DISPLACED fremd ist der Fremde nur in der Fremde diverse Rollen Katrin Hylla, Rolf Michenfelder German Stage Service Marburg
2015 2016 Zärtlicher als das Leben 1,2 u. 3 Mr. Nobody, Vera/Vicente Anna Krauß, L. Raschke + S. Timm German Stage Service
2015 Zärtlicher als das Leben L. Raschke, S. Timm German Stage Service, Marburg
2014 Das kleine wilde Tier Mädchen, Hermelin, Waldelfe, Wichtel Fritz, Hund, Matthias Fischer Junges Landestheater Bayern
2014 Berlin Dungeon Narr, Mönch, Floßratte, Pestarztassistent, Folterm Michel Driesse
2014 Das Konzert Delfine Paul Burian Berliner Taschenoper
2013 Mein Freund Harvey Myrtle Mae Simmons Elena Brückner Theater in der Kirche
2013 Die Frösche Gesprächsleiterin Dennis Krauss 100 Grad Festival, HAU 1 Berlin
2012 Die Großstadt will Nichts von dir Nastjenka Dennis Krauss Heimathafen Neuköln
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
2015 jetzt Sachbücher, Literatur, Kinderbücher Leser Eigenregie Blindenbibliothek Marburg
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
von bis Titel Rolle Regie Kommentar
von bis  
2009 2013 Berliner Schule für Schauspiel
2013 Coaching Company, Synchron, Berlin
2011 VSI, Synchron, Berlin
2013 Coaching Company, Mikrofon, Berlin
2011 Studio v.D. Petzold, Berlin
2009 Acting 1, VCA, Melbourne
2009 Acting 2, VCA, Melbourne


Aktuelle Spieltermine:


Displaced fremd ist der Fremde nur in der Fremde    
          
präsentiert von german stage service

Premiere: 08. September  20.00 Uhr
Weitere Aufführungen: 09.09. + 10.09. / 15.09. - 18.09. //  06.10. -  09.10. // 10.11. - 13.11. /
Beginn: 20.00 Uhr 
Aufführungsort:Beginn im Erlenringcenter (Mediamarkt), Marburg

Inhalt:

2014 mussten so viele Menschen fliehen wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr. Der UNHCR zählte 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht weltweit. Krieg, Armut, totalitäre Regime, Diskriminierung und Gewalt zwingen Menschen ihre Heimat zu verlassen. 50 Prozent der Geflüchteten weltweit waren Kinder. Die Menschenrechte werden dabei nicht nur in den Herkunftsländern missachtet, auch die Aufnahmeländer, darunter Deutschland, können höchstens in Ansätzen beanspruchen, Asyl als Menschenrecht konsequent zu achten.
Die sogenannte Flüchtlingskrise ist kein Privileg der Gegenwart:Flucht, Migration und Vertreibung gab es zu allen Zeiten und in jüngerer Zeit zum Beispiel nach 1945 oder die sogenannten Gastarbeiter der 70er Jahre, die Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR und jetzt die Menschen aus dem nahen Osten, Syrien, dem Balkan und Afrika. 
german stage service hat in der ersten Phase des Projektes mit in Marburg und Umgebung lebenden Zeitzeugen dieser verschiedenen Fluchtbewegungen Interviews geführt. Sie alle haben Familien verlassen und Gefahren auf sich genommen, haben Heißluftballons gebaut, Tunnel gegraben, sind durch Wüsten gewandert, haben auf überfüllten Booten gehockt und oft und lange gewartet. An Zäunen, an Grenzen, in Hallen.Die Inszenierung wird sich über mehrere Orte in Marburg erstrecken, Orte, an denen sich Migrationsgeschichte überlagert, die wir aufdecken und wieder überschreiben. Dort wo nach dem zweiten Weltkrieg Displaced Persons und unbegleitete jugendliche Flüchtlinge in Holzbaracken beherbergt und verpflegt wurden (siehe Foto), stehen heute zwei große Einkaufszentren (Erlenringcenter & Marktdreieck). An diesem historischen Ort beginnt die Reise der Darsteller und Zuschauer durch unterschiedlichste Facetten des Themas Flucht, Migration und Vertreibung, bei der in jedem Moment danach gesucht werden wird, wie sich Motivationen, Perspektiven und Befindlichkeiten der Ankommenden und der bereits Anwesenden durchdringen. 
Die anschließende inszenierte Busfahrt durch die Stadt bietet die Möglichkeit, das willkommene oder nicht-willkommene Ankommen in einer ungewissen Zukunft zu beleuchten. Dritte Station ist das Theater german stage service, das wir extra für dieses Projekt so umbauen, dass die übliche Bühne/Zuschauerraum-Konstellation aufgelöst ist und dass es verschiedene Ebenen und somit verschiedene Perspektiven auf das Thema geben kann.