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Uygar Tamer

Uygar Tamer
Uygar Tamer
© David Reisler 2016 

Uygar

Tamer

Berufsgruppe
Schauspiel
Spielalter
40 - 50 Jahre  
Größe
169 cm
Wohnort
Zürich
Unterkunft
Berlin / Potsdam | Zürich | Istanbul
Steuerlicher Wohnsitz
Schweiz 
Sprache(n)
Deutsch (Muttersprache) | Englisch (gut) | Französisch (fließend) | Italienisch (gut) | Türkisch (Muttersprache)
Dialekte/Akzente
Schweiz - Schweizerdeutsch
Stimmlage
Alt | Mezzosopran
Gesang
Gesangsausbildung | Chanson | Jazz | Orientalisch
Tanz
Modern | Orientalischer Tanz
Sport
Sportschießen
Besonderes
bilingual aufgewachsen | Gesang
Haarfarbe
braun/brünett
Augenfarbe
braun
Statur / Körperbau
normale Statur
Staatsangehörigkeit
Schweiz
aufgewachsen in
Zürich

Kontakt

c/o filmmakers

Ebertplatz 21
50668 Köln
fon +49-(0)221-167 91 .0
fax +49-(0)221-167 91 .26
service@filmmakers.de


Homepage:
uygartamer.com
filmmakers-Direktlink:
filmmakers.de/uygar-tamer
E-Mail Schauspieler:
mail@uygartamer.com

Vita

von bis Produktion Rolle Regie Casting Director Sender
2019 Der Zürich-Krimi Elona Gjeluci Florian Froschmayer Mai Seck ARD
2018 Omar and Us Fetihe Mehmet Bahadir Er Gorbach & Maryna Er Gorbach
2018 Die Klempnerin Aylin Karabulut Anna-Katharina Maier RTL, Amalia Film GmbH
2017 Der Lehrer Asha (EHR) P Gersina RTL, Sony Pictures, Serie
2017 Grosstadtrevier - Nach eigenem Gesetz Fariba Hashemi (EHR) Nina C. Wolfrum NDR, ARD, Letterbox Filmproduktion, Serie
2017 Flucht ins Ungewisse Nesrim Özgün (NR) Stephan Lacant ZDF, Ninety Minute Film, TV - Film
2017 ONE TAKE TATORT- Die Musik stirbt zuletzt Jelena Princip (HR) Dani Levy Corinna Glaus SRF, ARD, Hugofilm, Reihe
2017 Wilder Aisha (DNR) Pierre Monnard Susan Müller C - Films AG, SRF, Miniserie
2015 Mitten in Deutschland: NSU - Die Opfer - Vergesst mich nicht Adile Simsek (NR) Züli Aladag Ulrike Müller ARD, WDR, Netflix, Wiedemann & Berg, TV - Film
2015 Grain - Bugday Kaan (NR) Semih Kaplanoglu Beatrice Krüger ZDF, Arte, Heimatfilm, Kinospielfilm
2013 Schweizer Helden Bahar (NR) Peter Luisi Spotlight Media, Kinospielfilm
2009 Dirty Money - I'infiltré Sükran (HR) Dominique Othenin-Girard Bohemian Films, Kinospielfilm
2008 Tag und Nacht Yildiz Erki (EHR) Beni Weber SF, C - Films, Serie
2008 James Bond 007 - Quantum of Solace Quantum Member Nr. 4 (NR) Marc Foster Corinna Glaus & Debbie McWilliams Sony MGM, Kinospielfilm
von bis Titel Rolle Regie Casting Director Kommentar
2018 Ellbogen von Fatma Aydemir Mutter Kirstin Petri SRF
von bis  
1996 1998 EFAS European Film Actor School, Zürich Diplomseminar mit Dagmar Hirtz & Sabine Schroth
1998 2001 Politologie & Theaterwissenschaften, LMU München
2007 2013 BA Soziale Arbeit / ZHAW
 
Besonderes (Auswahl)
2004 Female Funk Project, Gesang
1996-1998 Songarbeit bei Maja Röpke
1979-1983 Gesang am Chor des türk. staatlichen Fernsehen TRT


VERSCHIEDENES
1999 Regieassistenz/ Magic Afternoon / Theater 44 München
1994 Moderation / Sendung Avrupadan / TNT international


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Die türkisch-schweizerische Schauspielerin Uygar Tamer wurde in Ankara geboren. 


Mit elf Jahren zog sie nach Zürich, wohin ihre Mutter als Attaché entsandt war. Ihre primären Ausbildungen erhielt sie in türkischen, französischen und schweizerischen Schulen, wobei sie sechs Sprachen spricht. Ihre Schauspielausbildung erhielt Uygar Tamer von 1996 bis 1998 an der European Film Actor School in Zürich.

Ihre erste Rolle hatte sie im Alter von zehn Jahren in preisgekröntem Sozialdrama At von Ali Özgentürk. 

Sie wirkte in weiteren Filmen mit wie Ferrari und Cut Away, der im Jahr 2000 mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet wurde. 2009 spielte sie die Hauptrolle in der französisch-kanadisch-schweizerischen Koproduktion Dirty money, l’infiltré von Dominique Othenin-Girard, was ihr den Schweizer Filmpreis, einen „Quartz“, in der Kategorie Bestes Schauspielerisches Nachwuchstalent einbrachte. 2010 hatte sie einen Auftritt in 007 James Bond - Quantum of Solace, als Quantum Member Number 4.


Nebst ihrer Filmarbeit absolvierte Uygar Tamer 2013 ihr Studium in Sozialer Arbeit an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. 


Im selben Jahr spielte sie in der Drama Komödie „Schweizer Helden“ von Peter Luisi, in der Rolle von Bahar, als eine der AsylbewerberInnen, die Geschichte von Wilhelm Tell aufführen. Der Publikumsliebling bekam div. Preise u.a. Publikumspreis am Locarno Film Festival & St. Louis Film Festival und Best of Festival am Richmond Film Festival. 


2016 wurde Uygar Tamer einem größeren Publikum bekannt durch ihre Darstellung der Hauptrolle in der ARD Spielfilmtrilogie über die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) „NSU; Mitten in Deutschland - Die Opfer - Vergesst mich nicht“, Regie: Züli Aladag. Uygar spielte Adile Simsek, die Frau des ersten Opfers Enver Simsek und die Mutter von Kerim und Semiya Simsek (Buch: Schmerzliche Heimat). Die Trilogie erhilet zahlreiche Preise u.a. Grimme Preis, Ondas, Deutschen Filmpreis... 


Uygar Tamer erhielt  für ihre Interpretation der Adile Simsek den Deutschen Schauspielpreis 2017 als „Beste Darstellerin in einer Nebenrolle“, mit folgender Begründung: 


„Uygar Tamer spielt die Rolle der Adile mit so einer hohen emotionalen Kraft und einer so grossen Transparenz ihrer Gefühle, dass sie uns mit jeder Faser und jedem Moment am Schicksal ihrer Rolle teilhaben lässt. Es gibt Momente in denen man nicht mehr glaubt, dass sie diese Rolle spielt, sondern, dass Uygar Tamer es tatsächlich erlebt, stellvertretend für die Opfer. Mit ihrem Spiel schafft sie es, dass wir den Schmerz nicht nur als in der Anderen wahrnehmen, sondern als unseren Eigenen.“


Uygar Tamer lebt in Zürich.



Deutscher Schauspielpreis 2017 - Beste Schauspielerin in einer Nebenrolle (gewonnen)

"Mitten in Deutschland: NSU - Die Opfer - Vergesst mich nicht"


Schweizer Filmpreis QUARZ 2010 Bestes Schauspielerisches Nachwuchstalent (gewonnen)

Hauptrolle in "Dirty Money - L'infiltré"


Deutscher Fernsehpreis 2017 - Mitten in Deutschland: NSU - die Opfer


Grimme Preis 2017 - Mitten in Deutschland: NSU - die Opfer

Séries Mania Beste Serie 2016 - Mitten in Deutschland:NSU - die Opfer

Ondas International TV Award - Beste Mini Serie 2016  Mitten in Deutschland:NSU - die Opfer

Locarno Festival Publikumspreis Bester Film 2014 - Schweizer Helden


Deutscher Kurzfilmpreis 2001 - Cut Away